Aufgaben & Sammlungen — wer macht was, und wo steht das?

Wie Mokkeli Aufgaben organisiert — Sammlungen statt Listen, "Ohne Liste" für alles Unsortierte, Zuweisung und faire Rotation, der Heute-Hub als täglicher Einstieg, und Gast-Links für Menschen ohne eigenes Konto.

Kurz gesagt: Aufgaben liegen in Mokkeli nie einfach lose herum — sie gehören immer zu einer Sammlung (eine thematische Gruppe wie „Garten" oder „Umzug"). Aufgaben ohne passende Sammlung landen automatisch unter „Ohne Liste", nichts geht verloren. Für den täglichen Überblick gibt es den Heute-Hub, für wiederkehrende Zuständigkeiten die Rotation, und für Menschen ohne eigenen Mokkeli-Zugang die Gast-Links.


1. Der Alltag heute

„Kannst du den Müll rausbringen?" — „Hab ich letzte Woche schon gemacht!" Jede Familie kennt diese Debatte. Aufgaben stehen auf Zetteln, in drei verschiedenen WhatsApp-Chats oder nur im Kopf einer Person. Wer zuletzt dran war, weiß niemand mehr genau, und am Ende bleibt vieles an derselben Person hängen — meist, weil sie es zuerst gesehen hat, nicht weil sie zuständig ist.

2. Warum das teuer ist

Unklare Zuständigkeit heißt: entweder macht es niemand, oder immer dieselbe Person macht alles mit. Beides frisst Vertrauen. Und eine Aufgabenliste ohne Struktur wird schnell selbst zur Aufgabe — man muss erst suchen, was überhaupt ansteht, bevor man anfangen kann.

3. So sieht eine gute Aufgabenorganisation aus

Aufgaben gehören in thematische Gruppen, nicht in eine einzige lange Liste. Wiederkehrendes wandert fair reihum, statt immer an derselben Person zu kleben. Und es gibt einen Ort, an dem steht, was heute konkret dran ist — nicht fünf Orte, die man erst zusammensuchen muss.

4. So machst du das in Mokkeli

Was ist eine Sammlung?

Eine Sammlung ist eine thematische Gruppe von Aufgaben — vergleichbar mit einem Projekt oder einer Liste in anderen Apps, nur dass in Mokkeli der Begriff bewusst Sammlung heißt: Sie kann neben Aufgaben auch mit einem Termin gekoppelt sein (z. B. „Umzug" mit dem Umzugstermin im Kalender) oder per Gast-Link freigegeben werden. Du findest sie unter Aufgaben → Sammlungen. Jedes Haushaltsmitglied sieht alle Sammlungen — eine Sammlung ist keine private Liste.

„Ohne Liste" — der Auffangkorb

Nicht jede Aufgabe passt sofort in eine Sammlung. Legst du eine Aufgabe direkt aus einem Termin heraus an, oder war noch keine Standardsammlung eingestellt, landet sie automatisch unter „Ohne Liste". Das ist kein Fehler und keine Sackgasse — die Aufgabe taucht trotzdem überall dort auf, wo unerledigte Aufgaben gezeigt werden (etwa im Heute-Hub), sie hat nur (noch) kein Thema.

Zuweisung und Rotation

Jede Aufgabe kann einem Haushaltsmitglied zugewiesen werden, damit klar ist, wer sie übernimmt. Für Wiederkehrendes gibt es zusätzlich die Rotation: Du legst eine Wiederholung fest (Täglich · Wöchentlich · Alle 2 Wochen · Monatlich · Eigene Tage) und dazu die Reihenfolge der Personen — bei jeder Fälligkeit wandert die Aufgabe automatisch zur nächsten Person in der Liste. So bringt „Müll rausbringen" niemanden mehr in Erklärungsnot, wer zuletzt dran war.

Rotation gibt es nur in der Handy-App

Zuweisen und eine Fälligkeit setzen geht auch am PC. Wiederholung und Rotation stellst du am Handy ein — einmal eingerichtet, läuft die Rotation anschließend auf beiden Geräten gleich weiter.

Für rein wiederkehrende Abläufe ohne wechselnde Zuständigkeit (z. B. eine tägliche Abendrunde) eignet sich statt einer rotierenden Aufgabe eher eine Routine — mehr dazu im entsprechenden Guide.

Der Heute-Hub

Aufgaben → Heute ist dein täglicher Einstieg: drei immer sichtbare Blöcke — Aufgaben, Routinen und Wartung — zeigen, was für heute ansteht, dazu ein Schnell-Eintrag-Feld, um spontan eine Aufgabe für heute anzulegen (landet, falls keine Sammlung gewählt wird, unter „Ohne Liste"). Von hier aus führen Links zu „Alle Sammlungen" und „Alle Routinen" in die jeweilige Übersicht.

Gast-Links — eine Sammlung nach außen teilen

Sammlungen sind immer für den ganzen Haushalt sichtbar — nicht für Außenstehende. Soll die Nachbarin, die während des Urlaubs gießt, oder der Handwerker eine einzelne Sammlung sehen können, braucht es dafür keinen Haushalts-Beitritt: Erstelle in der Sammlung einen öffentlichen Link — die Übersicht aller vergebenen Links findest du unter Aufgaben → Gast-Links. Wer den Link bekommt, braucht kein Mokkeli-Konto, sieht ausschließlich diese eine Sammlung und kann darin Aufgaben ansehen und abhaken.

Mehr zum Unterschied zwischen „Haushalt beitreten" und „per Link teilen": Jemanden dazuholen.

5. Wie weit seid ihr?

  • Start: Aufgaben landen meist unter „Ohne Liste", weil noch keine Sammlungen angelegt sind.
  • Etabliert: Die wichtigsten Lebensbereiche haben eigene Sammlungen, Zuweisungen sind gesetzt, und alle schauen morgens einmal in den Heute-Hub.
  • Optimiert: Wiederkehrendes läuft über Rotation fair durch die Familie, und Außenstehende sind bei Bedarf über einen Gast-Link eingebunden — ohne dass jemand extra einen Haushalts-Zugang bekommt.

6. Der nächste Schritt

Sammlungen zeigen ihre volle Stärke erst zu mehreren: Jemanden dazuholen macht sie für den ganzen Haushalt nutzbar — oder, für rein wiederkehrende Abläufe ohne wechselnde Zuständigkeit, Routinen.

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